Entspannter Reschke

von Redaktion

VfB-Boss nimmt Klinsmann-Gerücht locker

Stuttgart – Sportvorstand Michael Reschke, 61, von Bundesliga-Schlusslicht VfB Stuttgart hat mit Ironie auf die anhaltenden Gerüchte um eine mögliche Rückkehr von Schwaben-Ikone Jürgen Klinsmann reagiert. „Seine Tore könnten wir brauchen“, sagte Reschke der Bild-Zeitung und lachte.

Dass in unserer Lage in alle Richtungen spekuliert wird, ist normal“, ergänzte der ehemalige Bayern-Funktionär und stellte für den Moment klar: „Das Thema Klinsmann beschäftigt mich nicht.“

Reschke steht angesichts der sportlichen Misere beim VfB ebenso in der Kritik wie der neue Trainer Markus Weinzierl, der alle drei Spiele seiner kurzen Amtszeit deutlich verlor (0:0, 0:4, 0:3). Der frühere Bundestrainer Klinsmann kann sich angeblich vorstellen, zum VfB zurückzukehren – als Manager, der das „absolute Sagen“ hat.

An Rücktritt habe er bislang „keine Sekunde“ gedacht, sagte Reschke: „Ich spüre im gesamten Klub und seinem Umfeld tiefes Vertrauen. Von einer Ausnahme im Aufsichtsrat (Guido Buchwald/Red.) abgesehen, die ja bekannt ist. Aber diese Kritik muss man hinnehmen.“  sid

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