Eishockey-Ligen

Supranational

von Redaktion

Alpenliga: 1991 taten sich Österreich, Slowenien und Italien zusammen, um sich in einem zu den eigenen Meisterschaften parallel laufenden Wettbewerb einer höheren sportlichen Herausforderung zu stellen. 1999 war Schluss, weil die italienischen Clubs nicht mehr mitmachen wollten.

Interliga: Folgte auf die Alpenliga und hielt sich acht Jahre. bestückt mit Teams überwiegend als Slowenien und ergänzend Ungarn.

Erste Bank Eishockey-Liga (EBEL): 2003/04 stieg das Kreditinstitut als Namenssponsor der österreichischen Liga ein. 2006 wurde mit Jesenice der erste ausländische Vertreter aufgenommen. Die Zusammensetzung heute: Neben acht österreichischen Mannschaften spielen eine kroatische, ungarische, tschechische und italienische Mannschaft mit. Die stärksten Teams sind Red Bull Salzburg und der HC Bozen.

Alps Hockey League: Die kleine Schwester der EBEL – eine Art 2. Liga mit Österreichern, Slowenen, Italienern. Salzburg II etwa ist dabei, wo der EHC München einige seiner jungen Spieler parkt.

BeNeLeague: 2015 machten Niederländer und Belgier gemeinsame Sache, nachdem belgische Teams schon öfter in der Eredivisie mitgespielt hatten. Derzeit spielen 13 Clubs mit. Doch die Tilburg Trappers, das Aushängeschild, haben sich für die deutsche Oberliga Nord entschieden, in der BeNeLeague tritt ihre Reservemannschaft an.

International Hockey League (IHL): 2017 ins Leben gerufen, organisiert vom slowenischen Verband. Es spielen kroatische und serbische Mannschaften mit.

Asia League Ice Hockey: Eishockey in Asien kommt nicht so recht voran, Japan konnte sich nicht unter den besten 16 Nationen der Welt etablieren, zuletzt stieg Südkorea nach einem Jahr wieder ab. Doch der Ligenbetrieb ist konstant: Seit 2003 gibt es die Asia League Ice Hockey. Den Kern stellten vier japanische Vereine, es kamen südkoreanische und vorübergehend chinesische Teams dazu. Interessant ist die ALIH für Clubs im äußersten russischen Osten. Golden Amur Chabarowsk war der erste Teilnehmer aus der Ex-Sowjetunion, inzwischen hat der HK Sachalin den Platz eingenommen.

Kontinental Hockey League (KHL): Das europäische Schwergewicht, das sich an der nordamerikanischen NHL orientiert. 2008 ging es mit 24 Teilnehmern los, jetzt sind es 29. Mit je einem Club sind China (Kunlun Red Star), Finnland (Jokerit Helsinki), Slowakei (Slovan Bratislava), Weißrussland (Dinamo Minsk), Kasachstan (Barys Astana) und Lettland (Dinamo Riga) vertreten. Dabei waren auch mal Medvescak Zagreb aus Kroatien, das aber ausstieg und in die EBEL wechselte, und Lev Poprad (Tschechien/mit Spielort Prag).  gük

Artikel 4 von 11