Der englische Fußballverein Leicester City und Tausende Fans haben am Samstag beim ersten Heimspiel nach dem Tod von Clubeigner Vichai Srivaddhanaprabha Abschied von dem thailändischen Milliardär genommen. Zwei Wochen nach dem Hubschrauberabsturz nahe dem Stadion gedachten Fans, Spieler, Mitarbeiter, Ehemalige und Srivaddhanaprabhas Familie dem beliebten Leicester-Boss sowie vier weiteren Opfern des tödlichen Unglücks. Vor der Partie gegen den FC Burnley (0:0) nahmen bei strömendem Regen Tausende an einem Trauermarsch von der Innenstadt Leicesters zum King Power Stadion teil. Unter den Anwesenden im Stadion war neben weiteren früheren Leicester-Trainern auch Claudio Ranieri, der den Club in der Saison 2015/16 sensationell zur englischen Meisterschaft geführt hatte. Mit seinen millionenschweren Investitionen hatte Srivaddhanaprabha, der den Club 2010 in der Zweiten Liga übernommen hatte, den Weg für diesen historischen Triumph bereitet. Bereits zu Wochenbeginn hatte eine Gruppe von Leicester-Spielern und -Mitarbeitern an einer Trauerzeremonie in Thailand teilgenommen.
Beim asiatischen Champions-League-Finale hat der Iran einer begrenzten und ausgewählten Gruppe an Frauen den Stadionbesuch erlaubt. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna durften am Samstag 850 Frauen das Rückspiel zwischen Persepolis und dem japanischen Rekordmeister Kashima Antlers im Asadi-Stadion von Teheran sehen. Das Hinspiel hatten die Japaner mit 2:0 gewonnen, im Rückspiel gab es ein 0:0, damit errang Kashima den Titel. Insgesamt waren am Samstag 100 000 Zuschauer im Stadion. Frauen sind im Iran seit der Islamischen Revolution 1979 aus Stadien ausgeschlossen. Die Geistlichen argumentieren, dass Frauen von der maskulinen Atmosphäre und dem Anblick halbnackter Männer beschützt werden müssten. Mitte Oktober hatte es erstmals eine Genehmigung für Frauen gegeben, ein Männer-Spiel im Stadion anzuschauen. Etwa 100 Frauen durften das Länderspiel der iranischen Auswahl gegen Bolivien (2:1) im Asadi-Stadion miterleben..