Der FC Bayern wollte 2017 den englischen Nachwuchsfußballer Jadon Sancho verpflichten, konnte sich mit seiner Offerte aber nicht gegen Borussia Dortmund durchsetzen. Das bestätigte der Münchner Sportdirektor Hasan Salihamidzic in einer eidesstattlichen Versicherung, aus der die „Sport Bild“ zitierte. „Richtig ist, dass der FC Bayern Jadon Sancho sehr wohl haben wollte und ihm deshalb ein Angebot gemacht hat, das leider nicht angenommen wurde.“ Das Sportmagazin hatte jüngst berichtet, dass sich der Rekordmeister nicht um den Offensivprofi bemüht hatte, musste nun aber eine von den Bayern erwirkte Richtigstellung drucken. Sancho war im Sommer des Vorjahres aus dem Nachwuchs von Manchester City zum BVB gewechselt, in seiner zweiten Saison bei den Westfalen überzeugt er mit Top-Leistungen. „Ich habe mich für den BVB entschieden, weil mir der Verein eine tolle Perspektive aufgezeigt hat“, sagte der 18-Jährige.
Mesut Özil vom englischen Topklub FC Arsenal hat wohl mehrere lukrative Offerten aus Asien abgelehnt. „Da waren wirklich verrückte Angebote dabei“, sagte Özils Berater Erkut Sögüt im Interview mit dem Evening Standard. Dem Bericht zufolge soll der aus der deutschen Nationalmannschaft zurückgetretene Spielmacher auch ein Angebot in Höhe von 1,15 Millionen Euro pro Woche (rund 60 Millionen im Jahr) abgelehnt haben. Özil hatte Anfang des Jahres seinen auslaufenden Vertrag bei den Gunners bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Er soll mit rund 400 000 Euro die Woche der bestbezahlte Spieler bei den Gunners sein, das sind im Jahr etwa 20,6 Millionen Euro.
Dem kriselnden Bundesligisten FC Schalke 04 gehen die Stürmer aus. Guido Burgstaller hat wegen Leistenproblemen das Trainingslager der österreichischen Nationalmannschaft vor den anstehenden Länderspielen verlassen.