er französische Weltmeister N’Golo Kante hat ein im Spitzenfußball ungewöhnliches Maß an Ehrlichkeit gezeigt. Wie aus einem Bericht des „Spiegel“ im Zuge der Football-Leaks-Veröffentlichungen hervorgeht, weigerte er sich bei seinem Wechsel zum FC Chelsea 2016, bei Steuertricksereien des Klubs mitzumachen. Demnach schlug Chelsea dem Neuzugang von Leicester City vor, einen Teil des Gehalts als Gebühr für persönliche Bild- und Vermarktungsrechte an eine Offshore-Firma in einem Steuerparadies zu zahlen. Kante hätte dadurch Steuern gespart, der Klub weniger Sozialabgaben zahlen müssen. In der Premier League soll dieses Modell gängige Praxis sein. Der Mittelfeldspieler erklärte jedoch, sein Gehalt aus Angst vor Ermittlungen lieber „ganz normal“ ohne die Abtretung dieser Rechte an eine Offshore-Firma ausgezahlt zu bekommen,