Peiting – Wochenlang waren sie Erster, eilten von Sieg zu Sieg. Seit der Länderspielpause von vor gut zwei Wochen geht plötzlich nichts mehr beim EC Peiting. Die Zahlen: Vier Pleiten in Folge. Absturz auf Rang vier. Der Rückstand auf Spitzenreiter Regensburg beträgt mittlerweile schon neun Punkte. Der ECP steckt in der Mini-Krise.
Am Wochenende gingen die Peitinger sogar erstmals in dieser Spielzeit komplett leer aus. Sie verloren in Landshut 1:5 und daheim gegen Rosenheim mit 2:3. ECP-Coach Sebastian Buchwieser: „In Landshut hat uns der Glaube gefehlt. Deshalb waren wir letztlich chancenlos. Gegen Rosenheim war die Leistung in Ordnung. Aber letztlich hat es einfach nicht gereicht.“
Ein Grund für die aktuelle Schwächephase der Peitinger: Ihnen gehen die Verteidiger aus. In Landshut musste sogar Offensiv-Chef Ty Morris hinten aushelfen. Das Experiment war nach einem Drittel aber schon wieder beendet. Danach schoben die verbliebenen fünf Abwehrspieler Doppelschichten. Buchwieser: „Unser Kader ist auf Kante genäht. Leider können wir Ausfälle nur schlecht kompensieren. Ich hoffe, dass zumindest ein Verteidiger bald wieder aufs Eis zurückkehren kann.“ THOMAS FRITZMEIER