Schach-WM geht in den Tiebreak

von Redaktion

Trotz besserer Position: Carlsen bot Caruana das Remis an

London – Die Schach-WM zwischen Titelverteidiger Magnus Carlsen und Herausforderer Fabiano Caruana wird im Tiebreak entschieden. Am Montag endete auch die zwölfte und letzte Partie mit regulärer Bedenkzeit mit einem Remis, zwischen dem Norweger und dem US-Amerikaner steht es 6:6.

Die erneute Punkteteilung nach rund drei Stunden kam zu diesem Zeitpunkt überraschend. Carlsen bot in besserer Stellung das Remis an. Caruana, der zudem noch unter Zeitdruck stand, nahm dies an. „Es war sehr spannend. Ich war nicht in der Verfassung, den Punch zu finden“, sagte Carlsen: „Er ist sicherlich der Spieler, der mir am wenigsten Chancen gibt.“ Caruana entgegnete: „Ich war etwas überrascht von dem Remis. Mit meiner Position hatte ich keine Chance zu gewinnen.“

Carlsen hat offenbar großes Vertrauen in seine Fähigkeiten im Schnellschach. Bereits vor zwei Jahren hatte er seinen Titel so verteidigt – damals mit 3:1 gegen den Russen Sergej Karjakin.  sid

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