Düsseldorf – Der EHC München musste sich ein bisschen ärgern. Spitzenreiter Mannheim, den man gerne einholen würde, hat begonnen zu schwächeln (am Freitagabend 3:4-Niederlage nach Verlängerung in Wolfsburg), doch der Meister schlägt daraus kein Kapital. Der EHC selber ließ nämlich gleich drei Punkte liegen, er verlor bei der Düsseldorfer EG 1:3 (0:1, 0:0, 1:2).
Typische Szene: Justin Shugg hätte in der 25. Minute die Chance gehabt, mit einem Penalty (an ihm verschuldet) den Rückstand (Henrion/10.) auszugleichen, doch mit seinem kunstvoll angelegten Schuss scheiterte er an DEG-Tormann Mathias Niederberger, der den Puck nach getanem Werk noch zwischen Handschuh und Kelle lässig tanzen ließ. Die Chancenverwertung zog sich als Manko durchs Münchner Spiel. Die DEG war auch im Überzahlspiel wirkungsvoller.
Ken-Andre Olimbs 2:0 (43.), aus dem Nichts fallend, fühlte sich an wie eine Vorentscheidung, Kony Abeltshauser ließ mit einem Schlagschusstreffer zum 1:2 (52.) kurz hoffen, doch Calle Ridderwall konterte zum 3:1 für Düsseldorf (56.). gük