Couch in die Kabine stellen

von Redaktion

Wie Peiting sein psychologisches Problem lösen will

Peiting – Es kriselt beim EC Peiting. Nur drei Punkte hat der Oberligist aus den vergangenen sechs Partien geholt. Am Wochenende gab’s zwar nach zuvor vier Pleiten mal wieder einen Sieg (n.V. 3:2 in Sonthofen), zwei Tage später ging der ECP aber mit 5:7 gegen Selb unter. Höchste Niederlage in dieser Saison.

Logisch, dass die Peitinger Spieler aktuell nicht unbedingt mit breiter Brust übers Eis fahren. Sebastian Buchwieser ist deshalb mehr gefordert denn je. Nicht nur als Trainer. Auch als Psychologe! „Es wirkt, als hätten wir momentan eine Art Blockade. Die Mannschaft hat kein Selbstvertrauen, macht Fehler, die sie ewig nicht mehr gemacht hat“, sagt Buchwieser. „Aber irgendwie ist es auch verständlich. Nach dem starken Saisonbeginn (acht Siege in Folge, die Red.) waren alle im Himmel. Jetzt sind wir plötzlich in der Hölle.“

Genau deswegen wird Buchwieser nicht nur viel trainieren, sondern noch mehr reden. Mit einzelnen Spielern und der gesamten Mannschaft. „Vielleicht stellen wir auch eine Couch in die Kabine“, sagt er und lacht. THOMAS FRITZMEIER

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