Garmisch-Partenkirchen – Gleich zweimal nahm der SC Riessersee am Wochenende Revanche. Sowohl gegen Regensburg als auch in Landshut konnte das Team von Co-Trainer George Kink zwei Punkte holen, nachdem es gegen die Topteams in den ersten Vergleichen beim 3:6 und 1:6 keine Zähler gegeben hatte. „Gegen solche Mannschaften spielst du natürlich sehr, sehr gerne“, blickt Kink auf die Begegnungen zurück. Er stand alleine hinter der Bande, da Cheftrainer Toni Söderholm bei der U 20-Nationalmannschaft weilt.
Gegen Regensburg war es Uli Maurer, der nach 32 Sekunden in der Verlängerung den 5:4-Siegtreffer schoss. In Landshut mutierte Verteidiger Silvan Heiß zum Matchwinner. Schon gegen die Oberpfälzer, für die er im Nachwuchs gespielt hatte, traf er zum 1:0. Beim EVL, für den er in der vergangenen Saison noch aufgelaufen war, schoss er erst in Unterzahl sechs Minuten vor dem Ende das 2:2. Beim Penaltyschießen traf der 21-Jährige als achter und neunter SCR-Schütze. Auch vom Pfeifkonzert der Landshuter Fans ließ sich der Sohn von Torhüterlegende Peppi Heiß nicht irritieren. Verständlich, dass seine Freundin auf der Tribüne viele Freudentränen vergoss. TITUS FISCHER