München – Am Samstag beim 2:1 in Bremen ist Franck Ribery noch humpelnd vorzeitig vom Platz gegangen, gestern aber gab der FC Bayern Entwarnung. Der Franzose werde im Laufe der Woche wieder ins Training einsteigen, der Schlag auf den Oberschenkel sei kein großes Problem, so der Club. Auch Joshua Kimmich, der sogar seinen Adventsbesuch bei einem Fanclub am Sonntag absagen musste, drohe keine lange Pause, hieß es. Er werde seine Knieprobleme rechtzeitig zum Heimspiel am Samstag gegen den 1. FC Nürnberg auskurieren.
Unterdessen verdichten sich die Vorzeichen, dass die Fans nicht mehr viele Spiele mit Ribery im Münchner Trikot erleben werden. Präsident Uli Hoeneß kündigte an, dass es höchstwahrscheinlich die letzte Saison des 35-Jährigen sei, gleiches gelte für den ein Jahr jüngeren Robben. Im Gegensatz zu dem Niederländer, der ebenfalls das offene Geheimnis lüftete, er werde im Sommer nach „zehn wundervollen Jahren“ Servus sagen, hat sich Ribery bisher noch nicht offiziell geäußert. Beide hatten schon einmal erklärt, sie würden ihre Karriere in der Ferne ausklingen lassen, Ribery wird nach der aktiven Laufbahn dann wieder in München leben. Sollte es gehen, hofft er auf eine Anstellung beim Verein.
„Das Duo ,Robbery’ erhält ein eigenes, glorreiches Kapitel in unserer erfolgreichen Geschichte“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, der sich über die Kritik an den Oldies empört: „Was zuletzt geschrieben wurde, war ungehörig und schäbig.“ awe