IN KÜRZE

Mehr Erholungszeit

von Redaktion

Reiten

Die sechsmalige Olympiasiegerin Isabell Werth ist an die Spitze der Weltrangliste der Dressurreiter zurückgekehrt. Einen Tag nach ihrem Sieg beim Top-Ten-Finale in Stockholm auf Weihegold wurde die 49-Jährige aus Rheinberg gestern auf Platz eins im Ranking des Weltverbandes FEI geführt. Sie löste die US-Amerikanerin Laura Graves ab, die auf dem 2. Platz rutschte. Team-Weltmeisterin Dorothee Schneider aus Framersheim ist Sechste vor Helen Langehanenberg (Billerbeck).

American Football

Die Green Bay Packers aus der US-Profiliga NFL haben Headcoach Mike McCarthy entlassen. Das gab der viermalige Super-Bowl-Sieger aus Wisconsin, Club des deutschen Passempfängers Equanimeous St. Brown, nach dem überraschenden 17:20 gegen die Arizona Cardinals bekannt. Nach der siebten Niederlage im zwölften Saisonspiel haben die Packers kaum noch Chancen auf die Play-off-Teilnahme. Offensivkoordinator Joe Philbin wird vorerst als Interimstrainer fungieren. McCarthy war in seiner 13. Saison als Packers-Coach und gewann mit dem Team 2010 den Super Bowl.

Tischtennis

Timo Boll vom deutschen Rekordmeister Borussia Düsseldorf ist als Dritter weiter bester Europäer in der Weltrangliste. Das geht aus dem neuen Ranking hervor, das der Weltverband ITTF am Montag veröffentlichte. Vor dem 37-Jährigen sind wie bisher die Chinesen Fan Zhendong und Xu Xin platziert. Zweitbester Deutscher ist als Neunter Dimitrij Ovtcharov.

Handball

Die Bundesliga will die Regenerationsphasen für die Spieler zwischen den Spielzeiten verlängern. „Im Moment sind es etwa drei Wochen. Das Doppelte ist mindestens notwendig, damit die Spieler wieder runterkommen“, sagte Uwe Schwenker, Präsident der Bundesliga-Vereinigung HBL, im NDR. Damit sollen gerade die Profis, die in Meisterschaft, europäischen Wettbewerben und Nationalmannschaft zum Einsatz kommen, Möglichkeiten zur Erholung finden. Die Spitzenteams der Bundesliga klagen seit Jahren über zu große Belastungen ihrer Spieler. Aufgrund der großen Belastungen verletzten sich nach Angaben der Unfallversicherung Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) 80 Prozent der Handballspieler in der Saison mindestens einmal.

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