Nach Norwegen-Coup: Dämpfer für DHB-Frauen

von Redaktion

Deutsche Handballerinnen verlieren bei EM nach schwacher Leistung gegen Rumänien

Brest/Köln – Dem Höhenflug folgte der schnelle Dämpfer: Die deutschen Handballerinnen haben nach dem Überraschungscoup gegen Titelverteidiger Norwegen bei der EM in Frankreich ihr zweites Gruppenspiel verloren und müssen um das Erreichen des Minimalziels Hauptrunden-Qualifikation bangen. Die Mannschaft von Bundestrainer Henk Groener unterlag gestern in Brest dem EM-Fünften Rumänien nach einer schwachen Vorstellung verdient mit 24:29 (11:14).

Kreisläuferin Julia Behnke war mit acht Toren die mit Abstand erfolgreichsten Werferin der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB), die zum Abschluss in Gruppe D morgen (18.00 Uhr/Eurosport und sportdeutschland.tv) gegen Tschechien antritt – auf den Tag genau 25 Jahre nach dem Gewinn des letzten großen Titels bei der WM 1993 wird der Druck groß sein.

In Brest hatte die deutsche Mannschaft aber zwei Tage nach dem 33:32 gegen die hochfavorisierten Skandinavierinnen von Beginn an mit erheblichen Konzentrationsproblemen zu kämpfen. Nach fünf Minuten lag die DHB-Auswahl bereits 1:5 zurück. Auch in der zweiten Hälfte konnte die deutsche Auswahl ihre Schwächen nicht abstellen. sid

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