Jena – Zugegeben, das Wochenende hätte für die Basketballer des FC Bayern besser beginnen können. Aus der medizinischen Abteilung kam mal wieder eine Hiobsbotschaft. Devin Booker, so war zu erfahren, hatte sich gegen Khimki Moskau doch schlimmer verletzt. Der US-Center wurde bereits am verletzten Knöchel operiert – die heißen Wochen zum Jahreswechsel finden ohne ihn statt.
Immerhin: In der Bundesliga hielt sich der Deutsche Meister auch ohne Booker schon einmal auf Kurs. Bei Science City Jena setze sich das Team von Trainer Dejan Radonjic mit 82:66 (51:35) durch. Man bleibt also ungeschlagen, ehe es am kommenden Sonntag (15 Uhr) im heimischen Audi Dome gegen den schärfsten Verfolger Alba Berlin geht.
Und die Bayern ließen in Thüringen von Beginn an wenig Zweifel daran, dass sie auch dieses Spiel für sich zu verbuchen gedachten. Vor allem von der Dreierlinie drückten sie Jena regelrecht an die Wand. Acht von zwölf Versuchen bis zur Pause waren drin – eine der wesentlichen Voraussetzungen dafür, dass schon zur Pause die Zeichen ziemlich eindeutig standen. (51:35).
Einzig im dritten Viertel konnten die Gastgeber den Favoriten durch eine aggressivere Defensive phasenweise zumindest ärgern. Doch den kleinen Schaden hatten die Bayern im Schlussviertel schnell wieder korrigiert. Kapitän und Nationalspieler Danilo Barthel fand es gut: „Ich finde, wir haben das ganz gut gemacht.“