Nuri Sahin gab sich keine Mühe, sich zu verstellen – gut so in einer Branche, in der es zusehends schwerer ist, authentische Figuren zu finden. Bei seiner Rückkehr mit Bremen nach Dortmund genoss er gerührt die Ovationen der BVB-Fans: „Es war immer, mein Traum, hier zu spielen.“
Vier Spiele hat Kaan Ayhan zuletzt in Düsseldorf nur von der Bank gesehen (darunter das 3:3 gegen Bayern), nun besorgte er mit einem Doppelpack das 2:0 gegen Freiburg – als Verteidiger. „Ich verhalte mich stets korrekt, und so ist Fußball – mal bist du Buhmann, mal Held.“
Er wollte wie Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo sein, sagte er, aber Julian Nagelsmann nahm Andrej Kramaric nach 60 Minuten raus. So konnte er nicht sein zehntes Tor in Serie schießen. „Ich hätte mich mit gebrochenem Bein neben das Tor gestellt und auf Zuspiele gewartet“, motzte er. Teamgeist geht anders. awe