EISHOCKEY
Es war natürlich keine Sensation wie das Olympia-Silber – aber überaus wichtig für die nahe Zukunft des deutschen Eishockeys. Die U 20-Junioren haben den Wiederaufstieg in die A-Gruppe geschafft. Im letzten Spiel bei der WM Division I, wie man im Eishockey den Begriff B-Gruppe charmant umschreibt, hätten sie lediglich einen Punkt benötigt, sorgten mit einem 6:1 über Frankreich aber für eine Klärung mit Ausrufezeichen. „Eine großartige Mannschaft“, nennt Verbandspräsident Franz Reindl das Team, das Christian Künast (wechselt als Coach zur Frauen-Nationalmannschaft) letztmals betreute. Reindl sieht die „Perspektive für die nächsten Generationen geschaffen, dass sie oben mitspielen können.“ Künast meinte: „Die Mannschaft hat sich den Aufstieg in allen Belangen verdient! Fünf Spiele, fünf Siege und ein dazu ein unglaublicher Teamgeist.“
Die deutschen Junioren stellten in Füssen auch die herausragenden Spieler des Turniers: Dominik Bokk, im Sommer vom NHL-Club St. Louis gedraftet und noch in Växjö/Schweden am Puck, war bester Scorer mit einem Tor und sieben Assists. der 17-jährige Mannheimer Moritz Seider, nächster deutscher NHL-Kandidat, wurde in dieser Wertung Vierter (1 + 6). Dritter: Justin Schütz (München/Riessersee/Salzburg/2 + 5). Taro Jentzsch (Sherbrooke Phoenix) und Tim Brunnhuber (Ravensburg) erzielten je fünf Treffer. Im Tor überragte Hendrik Hane (Düsseldorf Bad Nauheim) mit einer Fangquote von 94,9 Prozent und einem Gegentorschnitt von 0,98. gük