Snowboard
Carolin Langenhorst (Bischofswiesen) sorgte beim Weltcup in Cortina d’Ampezzo für die beste Platzierung im Deutschen Team. Die 22-Jährige wurde im Parallel-Riesenslalom Siebte und erfüllte damit die Norm für die WM in Park City/USA (1. bis 10. Februar). „Ich bin sehr zufrieden, nachdem ich in Carezza vor zwei Tagen kein gutes Gefühl gehabt hatte und eher Passagierin auf meinem Board gewesen bin“, sagte Langenhorst: „Aber heute war das Gefühl wieder da, und ich bin froh, dass ich das WM-Ticket lösen konnte.“ Es gewann die tschechische Olympiasiegerin Ester Ledecka. Die weiteren deutschen Starterinnen, darunter auch die Olympiazweite Selina Jörg (Sonthofen) und die Olympiadritte Ramona Hofmeister (Bischofswiesen) hatten ebenso wie das komplette deutschen Männer-Team die Qualifikation nicht überstanden. Bei den Herren setzte sich Roland Fischnaller (Italien) durch.
Ski alpin
Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin verzichtet auf die Weltcup-Rennen in Gröden/Südtirol in der kommenden Woche. „Mein Team und ich brauchen nach den anstrengenden letzten sechs Wochen eine Pause“, schrieb die Amerikanerin, die ihre letzten vier Rennen gewonnen hat. In Gröden finden am Dienstag und Mittwoch eine Abfahrt und ein Super-G statt. Ursprünglich sollten beide Rennen bereits am Wochenende in Val d’Isere gefahren werden, wurden wegen des Schneemangels dort aber verlegt.
Eisschnellauf
Joel Dufter, 23, sorgt für einen Hoffnungsschimmer bei den zuletzt nicht gerade erfolgsverwöhnten deutschen Eisschnellläufern. Beim vierten Saison-Weltcup in Heerenveen verpasste der Inzeller gestern als Sechster über 1000 m (1:08,65 Minuten) sein bisher bestes Weltcup-Resultat nur um einen Rang. „Nachdem es mir in der letzten Woche nicht so gut ging, habe ich jetzt richtig zurück geschlagen“, sagte Dufter. Coach Daan Rottier verwies darauf, dass es bei Dufter nach dem Jetlag der Japan-Tour und Magenproblemen zuletzt auch im Training „nicht hundertprozentig“ lief. „Wenn er richtig fit ist, kann es noch weiter nach vorn gehen“, sagte Rottier.
Hockey
Belgien ist zum ersten Mal Hockey-Weltmeister. Das Team von Trainer Shane McLeod bezwang im Finalkrimi von Bhubaneswar/Indien die Niederlande mit 3:2 im Penaltyschießen. Nach der regulären Spielzeit hatte es 0:0 gestanden. Den entscheidenden Penalty zum ersten großen internationalen Titel überhaupt der „Roten Löwen“ verwandelte Florent van Aubel. Die Silbergewinner von Rio hatten die deutsche Auswahl im Viertelfinale mit 2:1 bezwungen, das Team von Bundestrainer Stefan Kermas wurde damit Fünfter.