Dramatik im Tollhaus

von Redaktion

Alpenvolleys gewinnen das Spitzenspiel

Unterhaching – Da war richtig Leben in der Bude: 1400 Volleyball-Fans verwandelten die Unterhachinger Sportarena beim Bundesliga-Hit zwischen Tabellenführer Hypo Tirol Alpenvolleys Haching und dem Zweiten VfB Friedrichshafen, den die Gastgeber mit 3:2 (25:20, 30:32, 24:26, 25:19, 17:15) für sich entschieden, in ein Tollhaus. Beide Mannschaften befeuerten die Begeisterung mit einem mitreißenden Duell, im „Spiel des Jahres“, wie Mihai Paduretu schon vor Beginn durchaus gerechtfertigt prognostiziert hatte.

Eine andere Voraussage des Alpenvolleys-Sportdirektors erfüllte sich, zumindest im ersten Satz, noch nicht: „Wir müssen gut aufschlagen, sonst verteidigt Friedrichshafen alles.“ Obwohl das Service der Hausherren nicht wie gewünscht kam, gewannen sie diesen Durchgang nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum 19:19 dank eines furiosen Endspurts mit 25:20. „Am Aufschlag lag es zwar nicht, trotzdem war es super“, strahlte Paduretu.

Doch im zweiten Durchgang folgte die Ernüchterung: Die Alpenvolleys holten zwar einen 9:14-Rückstand auf, vergaben dann aber sechs Sätzbälle und unterlagen 30:32. Auch der dritte Satz ging in die Verlängerung und wieder verspielten die Hachinger ihre Chance, den Sack zuzumachen, während der VfB seine zum 24:26 nutzte. Das Spektakel ging weiter: Nach dem 25:19 im vierten Satz verwandelte Pawel Halaba im Tie Break den dritten Matchball zum 17:15 für die Spielgemeinschaft aus Unterhaching und Innsbruck, die damit die Tabellenführung ausbaute.  um

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