Leipzig – Timo Werner war nach seinem fünften Doppelpack wieder in guter Laune. Vergessen waren der Frust über das Europa-League-Aus und den Wirbel um seine vermeintliche Kritik an Trainer Ralf Rangnick. „Ich habe ein ganz normales Verhältnis zum Trainer. Wenn man so ausscheidet und so einen Vorwurf bekommt, ist das nicht schön. Da freut es mich umso mehr, dass wir als Mannschaft gewonnen haben“, sagte der Nationalstürmer nach dem 4:1 (2:1) gegen den FSV Mainz 05 am Sonntag. Damit festigte Leipzig vor dem Spitzenspiel am Mittwoch beim FC Bayern München den vierten Platz.
Und Werner spielte wieder eine Hauptrolle. Als das Spiel zu kippen drohte – Mainz war nach dem Doppelpack des Leipzigers Yussuf Poulsen durch Karim Onisiwo auf 1:2 herangekommen –, sorgte er mit zwei Toren (75. und 88.) für die Entscheidung.
Die Leipziger dürften nun hoffen, dass Werner seinen Vertrag verlängert. Der Stürmer hat ein Vertragsangebot vorliegen. Sein aktueller Kontrakt läuft noch bis 2020. RB bemüht sich seit einem Jahr um eine Verlängerung des Vertrags zu erheblich verbesserten Bezügen. dpa