80 Schüsse, vier Tore

von Redaktion

Chancen erspielt sich Rosenheim genug

Rosenheim – Wenn der Plan von Starbulls-Coach Manuel Kofler mit sechs Punkten aus den Spielen gegen Lindau aufgegangen wäre, hätten die Rosenheimer Eishockeyspieler mit Oberliga-Tabellenführer Regensburg gleichgezogen. Weil Plan und Realität aber überhaupt nicht zusammenpassen und die Starbulls gegen ein durchschnittliches Oberligateam nach zwei 2:3-Niederlagen nur einen Zähler holten, liegen sie weiter fünf Punkte hinter Regensburg auf Platz zwei.

Das große Manko: der Torabschluss. 80 Schüsse in beiden Spielen und nur vier Tore – eindeutig zu wenig. „Wir schießen oft aus besten Positionen auf das Tor, wir kommen im Powerplay schnell in die Formation und arbeiten uns beste Chancen heraus – ohne Erfolg“, erklärte Coach Manuel Kofler, der nicht recht weiß wo er seine Mannschaft kritisieren soll. „Wenn wir wir grottenschlecht spielen würden, hätte ich Ansatzpunkte für konstruktive Kritik. Aber so.“

Was ihm missfällt, sind die vielen Strafzeiten. „Da müssen wir schleunigst etwas ändern. Wir können auch ohne Fouls hart auf den Körper spielen.“ HANS-JÜRGEN ZIEGLER

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