Alta Badia – Stefan Luitz hat beim Parallel-Riesenslalom in Alta Badia ein Ausrufezeichen gesetzt. Der 26-jährige Allgäuer, der wegen seiner „Sauerstoff-Affäre“ derzeit am grünen Tisch um seinen ersten Weltcup-Sieg von Beaver Creek fürchten muss, hatte erst im Viertelfinale gegen den schier übermächtigen Marcel Hirscher das Nachsehen und belegte am Ende den guten fünften Platz.
Der österreichische Dominator Hirscher holte am Ende nach seinem Triumph am Vortag im „normalen“ Riesenslalom auf der Gran Risa den Doppelsieg und seinen 62. Weltcup-Erfolg. Im Finale setzte sich Hirscher gegen den französischen Außenseiter Thibaut Favrot durch.
Luitz, einziger deutscher Starter beim Parallel-Rennens in Südtirol, gewann nach der Niederlage gegen Hirscher seine Platzierungsläufe gegen Gröden-Abfahrtssieger Aleksander Aamodt Kilde (Norwegen) und Gino Caviezel (Schweiz).
Stefan Luitz hatte in der ersten Runde den Österreicher Marco Schwarz ausgeschaltet, im Achtelfinale den Schweizer Thomas Tumler.. In der Runde der letzten Acht musste sich Luitz, der tags zuvor auf Platz 20 hinter den Erwartungen geblieben war, Hirscher nur um acht Hundertstelsekunden geschlagen geben. sid