Unterhaching – Im neunten Spiel hat es die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching erstmals erwischt, und zwar richtig: Die United Volleys Frankfurt schickten den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter der Volleyball-Bundesliga mit einer 3:0 (30:28, 25:19, 25:22)- Schlappe im Gepäck zurück in die Alpen.
Vor 2700 Zuschauern schienen die Grenzgänger aus Unterhaching und Innsbruck im ersten Durchgang an ihre Siegesserie anknüpfen zu können. Sie vergaben aber ihren einzigen Satzball, die Frankfurter nutzten dagegen ihren fünften zum 30:28. Danach dominierten die Hessen, wie auch Alpenvolleys-Manager Hannes Kronthaler einräumte: „Frankfurt hat gut gespielt, vor allem super verteidigt. Wir waren heute dagegen zu müde im Kopf.“ Die Niederlage nahm er gelassen, auch weil sein Team die Liga weiter anführt: „Irgendwann hat es passieren müssen.“
Nächsten Samstag gastieren die Alpenvolleys in Düren, vorher dürfen sie aber zwei Tage Weihnachten ganz ohne Volleyball feiern, freut sich Kronthaler: „Das Körperliche ist kein Thema, aber wir müssen ein bisschen abschalten.“ us