IN KÜRZE

Koma erwacht

von Redaktion

Basketball

Fünftes Spiel, fünfte Niederlage: Die Dallas Mavericks bleiben in der nordamerikanischen Profiliga NBA nach dem Comeback ihres Superstars Dirk Nowitzki (40) auf der Suche nach dem Erfolgsrezept. Beim Meister Golden State Warriors unterlagen die Texaner 116:120 und rutschten in der Western Conference auf den 11. Platz ab. Nowitzki, der wegen Problemen am linken Fuß die ersten 26 Saisonspiele verpasst hatte, spielte 12:19 Minuten und erzielte drei Punkte. Nationalspieler Maximilian Kleber kam in exakt derselben Spielzeit auf fünf Punkte und drei Rebounds. Matchwinner für die Warriors waren Kevin Durant (29 Punkte), der Schwede Jonas Jerebko (23) und Stephen Curry (22). Den vierten Sieg in Serie feierten Dennis Schröders Oklahoma City Thunder, die gleichauf mit den Denver Nuggets noch vor dem Titelverteidiger im Westen der NBA an der Spitze liegen. Bei den Utah Jazz gewannen die Gäste vor allem dank Paul George (43 Punkte, 14 Rebounds) 107:106. Schröder, der nach einer Sperre wieder auf dem Parkett stand, erzielte in 26:42 Minuten Spielzeit elf Punkte.

Eishockey

Die Edmonton Oilers mit dem deutschen Nationalspieler Leon Draisaitl haben in der NHL eine herbe Heimniederlage kassiert. Die Kanadier unterlagen gegen Tampa Bay Lightning, Spitzenreiter in der Eastern Conference, 3:6. Draisaitl (23) traf zum zwischenzeitlichen 3:4 und erzielte dabei sein 17. Saisontor. Ex-Bundestrainer Marco Sturm (40) feierte dagegen als Assistenzcoach der Los Angeles Kings den zweiten Sieg in Folge. Nach dem 4:1 gegen die Winnipeg Jets gewannen die Kings bei den San Jose Sharks mit 3:2 nach Verlängerung. Der Russe Ilja Kowaltschuk erzielte mit seinem zweiten Tor des Tages den Siegtreffer nach 4:28 Minuten in der Overtime. Goalie Philipp Grubauer (27) ließ beim 4:6 seiner Colorado Avalanche bei den Arizona Coyotes vier von 16 Schüssen auf sein Tor passieren und wurde durch NHL-Debütant Pavel Francouz ersetzt. Stammtorwart Semjon Warlamow fehlte erneut krank.

Boxen

Der frühere kanadische Profi-Weltmeister Adonis Stevenson, der in einem Titelkampf Anfang Dezember schwer zu Boden gegangen war, ist aus dem Koma erwacht. Das gab seine Freundin Simone God über die Sozialen Netzwerke bekannt. „Seine Verletzungen heilen in der privaten Umgebung seiner Familie und seiner engagierten Ärzte“, schrieb God. Stevenson (41) hatte seinen WBC-Titel im Halbschwergewicht gegen den Ukrainer Alexander Gwosdyk durch Knockout in der elften Runde verloren. Stevenson war seit 2013 Champion des World Boxing Council und hatte seinen Titel neunmal erfolgreich verteidigt. Von seinen 32 Profikämpfen gewann er 29, 24 davon vorzeitig. Daneben stehen zwei Niederlagen sowie ein Remis.

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