Einstimmung auf gallige Bayernligisten

von Redaktion

Gegen Memmingen kann des SC Riessersee für die Verzahnungsrunde üben

Garmisch-Partenkirchen – Eine skurrile Serie fand am zweiten Weihnachtstag ihre Fortsetzung. Im Vergleich zwischen Riessersee und Rosenheim obsiegte bislang stets das Auswärtsteam. Auch eine imposante Kulisse bewahrte die Starbulls diesmal nicht vor der Niederlage, die der SCR im Penaltyschießen finalisierte. „Gerne mehr von dieser Intensität“, erhofft sich George Kink nach seiner ersten Woche als offizieller Cheftrainer und Nachfolger vom künftigen Bundestrainer Toni Söderholm.

„Viel Speed, intensive Zweikämpfe“, lobte der 36-Jährige ein neuerlich höchst attraktives Derby, in dem seine Mannschaft mit der EHC-Leihgabe Kevin Reich den Punktsieger im Duell zweier sehr starker Torhüter und damit den maßgeblichen Akteur stellte. Neuzugang Aziz Ehliz sorgte für den einmaligen Vorsprung, der abschließende Jubel fußte auf zwei sehenswerten Penaltys der Schweden Östling und Naenfeldt.

Viel von dieser Güte wird Kink heuer freilich nicht mehr erleben. Mitte Januar fällt der SCR wegen seiner Planinsolvenz bekanntlich in die Verzahnungsrunde, muss gegen gallige Bayernligisten eine Herkulesaufgabe bewältigen. Das am Wochenende anstehende Doppel gegen Memmingen ist hierfür die ideale Einstimmung, ehe nach dem Neujahrstag noch einmal die Starbulls unter die Alpspitze reisen.  or

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