Im Januar, wenn es idealerweise klirrend kalt ist, geht es für einige Eishockeyspieler nach draußen. In der NHL ist das „Winter Classic“ das große Ereignis, 76 126 Zuschauer wurden im Stadion der University of Notre Dame gezählt, als die Chicago Blackhawks (dunkle Trikots, mit u. a. Dominik Kahun, der ein Tor erzielte) den Boston Bruins 2:4 unterlagen.
Von Nordamerika aus geht die Idee des Winterspiels unter freiem Himmel um die Welt. Auch die russisch dominierte KHL wechselte ins Fußballstadion. Zum Topspiel SKA St. Petersburg – ZSKA Moskau (1:4) kamen 67 770 Interessierte in die Gazprom Arena, einen der Schauplätze der WM 2018.
Und auch in Deutschland ist es bald wieder so weit. Am Samstag in einer Woche verwandelt sich das Müngersdorfer Stadion in Köln in ein Winterwunderland. Mit römischem Einschlag (warum auch immer). „Gloria victori sit“ (Ehre dem Sieger) lautet auf Latein das Motto des Derbys gegen Düsseldorf.
gük/Foto: afp