Kritik an Anti-Doping-Politik im Fußball

von Redaktion

Teamchef Iwan Spekenbrink vom deutschen Radrennstall Sunweb hat die Haltung im Anti-Doping-Kampf bei Sportdisziplinen wie Fußball kritisiert und dabei auch auf den Fall Sergio Ramos abgezielt. „Der Fußball und andere Sportarten machen einen Fehler. Wenn gesagt wird. Wir haben kein Problem’, ist es nicht professionell. Die Wirklichkeit ist anders“, sagte er und fügte mit Blick auf Ramos hinzu: „Vor der Kontrolle geht er duschen, dann vielleicht noch frühstücken. Chris Froome wurde nicht geschützt, Ramos schon.“ Der „Spiegel“ hatte im Herbst von angeblichen Ungereimtheiten bei Dopingkontrollen berichtet. Ramos soll sich im April nach einem Spiel gegen Málaga einem Kontrolleur der spanischen Anti-Doping-Agentur widersetzt haben. Zudem soll er nach dem Champions League-Finale 2017 gegen Juventus Turin eine auffällige Dopingprobe abgegeben haben. Der „Spiegel“ berief sich auf die Enthüllungsplattform „Football Leaks“. Ramos soll dabei positiv auf ein kortisonhaltiges Präparat getestet worden sein, das nach vorheriger Anmeldung vor einem Wettkampf eingenommen werden darf, im Wettkampf aber nicht erlaubt ist.

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