wird er flitzen?

von Redaktion

Als Timo Werner kurz vor der Winterpause wegen des Pflichtspiels von Leipzig in München vorbeischaute, erweckte er den Eindruck, nur ungern die Heimreise anzutreten. Sein Vertrag läuft bis 2020, im Sommer wäre ein Wechsel logisch – und so wie er sprach, hätte er gleich ins Büro von Hasan Salihamidzic gehen können, um sich offiziell beim FC Bayern zu bewerben. Jedoch: So schnell läuft es dann selbst bei einem Flitzer wie ihm nicht.

Werner wird in den nächsten Monaten nicht nur seinen Gegnern davonsprinten müssen, sondern sollte auch stetig darauf achten, Distanz zur Gerüchteküche zu wahren. Er ist 22, er ist Nationalspieler, er gilt als einer für die Zukunft – an Angeboten wird es nicht mangeln. Beim FC Bayern stecken sie in einer Zwickmühle: Soll man rund 50 Millionen in einen Konterspieler investieren, der nicht perfekt zum hauseigenen Stil passt? Oder kann man es sich gar nicht leisten, wieder so ein Kaliber wie Leroy Sané zu ignorieren? Vielleicht geht es ja doch bald alles schnell.

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