Luka Jovic ist dem FC Bayern schon vor drei Jahren begegnet – aber nur als Randfigur. Als die Münchner im Viertelfinale der Champions League gegen Benfica Lissabon weiterkamen, fiel ihnen Renato Sanches auf, nicht aber der junge Stürmer, der im Rückspiel zwei Minuten vor dem Abpfiff in die Partie kam und beinahe noch das 3:2-Siegtor geschossen hätte. Sanches ist inzwischen ein Münchner. Jovic landete in Frankfurt. Das wird ein Zwischenstopp.
Der 21-Jährige teilt sich bei 12 Treffern mit Paco Alcacer die Spitze der Torjägerliste, Europas Elite beobachtet ihn genau – und natürlich auch der FC Bayern. Frankfurts Leihgeschäft mit Benfica endet im Sommer, die Hessen haben eine Kaufoption für 12 Millionen Euro, die sie ziehen werden – doch am Main sind sie nüchtern genug, um sich auszurechnen, dass Jovic sicher nicht mehr lange bleiben wird. Niko Kovac attestiert ihm „angehende Weltklasse“. Sanches und Jovic könnten bald wieder bei einem Club vereint sein, um Seite an Seite final zu reifen.