München – Als die Basketballer des FC Bayern am Freitag wieder in München ankamen, blieben ihnen immerhin 48 Stunden, um sich auf das Bundesliga-Heimspiel gegen Medi Bayreuth (Sonntag, 15.30 Uhr) vorzubereiten – so viel Zeit steht ihnen in diesen Tagen selten zu.
Die Bayern werden sich also in Ruhe ansehen können, mit welchen Mitteln die Bayreuther unter der Woche den Rivalen aus Bamberg besiegt haben. Sie werden auch versuchen, ihren serbischen Spielmacher Stefan Jovic fit zu machen, den ein fiebriger Infekt zuletzt zur Pause gezwungen hat. Und gewiss werden sie sich auch noch einmal darüber reden, wie sie am Donnerstagabend in der Euroleague gegen Anadolu Efes Istanbul verloren haben (77:92).
Den letzten Punkt werden sie vermutlich schnell abarbeiten, denn in der europäischen Königsklasse gibt es hin und wieder einfach Abende, an denen einer Spitzenmannschaft wie Anadolu Efes alles gelingt. Und weil die Bayern in der Euroleague trotzdem bestens im Rennen liegen (8:8-Bilanz), können sie sich wenigstens für 48 Stunden auf die Bundesliga konzentrieren, wo sie bisher alle 13 Spiele gewonnen – und jetzt eine große Herausforderung vor sich haben: Tabellenvierten Bayreuth. cfm