München – Wolfgang Maier stieß am Fuße des Bärenbergs unweit der kroatischen Hauptstadt Zagreb ein paar Flüche aus, aber wer wollte es ihm verdenken? Vor der Saison stand der Chef der deutschen Skirennläufer mit einer starken Abfahrtsmannschaft da, Am Samstag nun musste er am Rande des Slaloms der Frauen niedergeschlagen feststellen, „dass die Illusion, die wir hatten, leider kaputt ist.“
Nach Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen fällt nun auch Andreas Sander wegen eines Kreuzbandrisses für den Rest der Saison aus,. Zugezogen hatte sich den der Ennepetaler bereits am 27. Dezember. „Wir waren alle von den Socken, auch die Mediziner haben gesagt, das gibt’s doch gar nicht“, sagte Maier. Sander hatte an besagtem Tag im zweiten Training für die Weltcup-Abfahrt in Bormio „etwas im Knie gespürt“, wie er selbst mitteilte. Er ist die beiden Rennen noch gefahren, das Knie habe sich „nicht schlecht angefühlt“. Weil die Schmerzen blieben, ging er nun doch zum Arzt. Die Diagnose, in der Tat ein Kreuzbandriss im rechten Knie, Der zweite in seiner Karriere. Bereits heute wird Sander operiert. sid