Der Torhüter Andreas Wolff steht gerne im Rampenlicht – und daher bieten ihm die kommenden WM-Tage mit dem deutschen Nationalteam eine Bühne, die er im Verein nicht mehr hat. Beim THW Kiel ist der Däne Niklas Landin gesetzt, weshalb Wolff im Sommer nach Polen wechselt. Die WM aber beginnt er als Stammtorhüter, das hat ihm der Bundestrainer schon im Dezember versichert. Auf der Schlüsselposition hat er sich gegen seinen Rivalen Silvio Heinevetter durchgesetzt – es könnte ein kluger Schachzug gewesen sein.
Wenn Wolff, 27, nämlich Selbstvertrauen hat, gibt es Tage, an denen er kaum zu bezwingen ist. Im EM-Finale 2016 trieb er die Spanier in den Wahnsinn. Jetzt hat Wolff gesagt: „Ich habe das Gefühl, dass wir Großes erreichen können.“ Das liegt nicht zuletzt an ihm selbst. cfm