IN KÜRZE

Rennen in Daglfing abgesagt

von Redaktion

Basketball

Der Untreueverdacht gegen den ehemaligen Brose-Bamberg-Geschäftsführer Rolf Beyer hat sich nicht erhärtet. „Die Ermittlungen ergaben keine Anhaltspunkte für Straftaten“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hof, Robert Steiniger. Die Behörde hatte aufgrund von Medienberichten von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren gegen den früheren Alleingeschäftsführer des Bundesligisten eingeleitet. Auch der im Raum stehende Vorwurf der Insolvenzverschleppung habe sich nicht bestätigt. Ende November 2018 hatte sich der Bamberger Verein wegen „finanzieller Unregelmäßigkeiten“ mit sofortiger Wirkung von Rolf Beyer getrennt. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Brose-Gruppe Michael Stoschek hatte Beyer unter anderem „gravierende Managementfehler“ vorgeworfen. Nur durch eine finanzielle Unterstützung über das eigentliche Sponsoring hinaus habe Brose Bamberg einen Fehlbetrag in Millionenhöhe ausgleichen können. Es sei ein Zeuge aus der Führungsebene des Vereins vernommen worden, der umfangreich zu den Sachverhalten ausgesagt habe, sagte der Sprecher der Anklagebehörde weiter. Bei den Ermittlungen handele es sich um ein Standardverfahren. „Die Staatsanwaltschaft hat die Pflicht zu ermitteln, sobald sie Anhaltspunkte für Straftaten erreichen“, erklärte er.

Trab

Die ausgiebigen Schneefälle der letzten Tage haben auch auf der Rennbahn in Daglfing für Turbulenzen gesorgt. So musste der am Mittwoch geplante Jahresauftakt abgesagt werden, da zu viele Pferde wegen der schwierigen Straßenverhältnisse nicht antransportiert werden konnten. Ein Ersatztermin soll gefunden werden.  er

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