Der frühere BVB-Stürmer Michy Batshuayi, 25, steht beim FC Valencia vor dem Aus. Geschäftsführer Mateo Alemany erklärte, dass der Zwölfte der Primera Division den belgischen WM-Teilnehmer trotz eines Jahresleihgeschäfts mit dem FC Chelsea in der laufenden Transferperiode abgeben möchte. „Wir verhandeln den Weggang des Spielers“, bestätigte Alemany. Batshuayi kommt für den sechsmaligen spanischen Meister auf 23 Pflichtspieleinsätze, allerdings stand er nur dreimal über 90 Minuten auf dem Platz und erzielte lediglich drei Tore. Valencias Trainer Marcelo kritisierte zuletzt die Einstellung des Angreifers sowie seine fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Batshuayi hatte in der Rückrunde der abgelaufenen Saison als Leihstürmer mit sieben Toren erheblichen Anteil daran, dass sich Dortmund trotz wechselhafter Leistungen noch für die Champions League qualifizierte.
Einer Rückkehr von Jose Mourinho zum strauchelnden Champions-League-Sieger Real Madrid steht zumindest vertragsrechtlich wohl nichts mehr im Wege. Wie britische Medien übereinstimmend berichten, hat Manchester United den Startrainer drei Wochen nach dessen Entlassung mit umgerechnet 16,6 Millionen Euro abgefunden. „Es gibt keine Probleme bezüglich des Vertrags von Jose mit United“, zitierte die Daily Mail eine Quelle aus Mourinhos Umfeld: „Jose kann jetzt wieder einen anderen Job annehmen, er ist aber nicht in Eile. Er ist sehr entspannt und würde auch bis zum Ende der Saison warten.“ Real, das der selbsternannte „Special One“ von 2010 bis 2013 trainiert hatte, soll angesichts der sportlichen Talfahrt in dieser Spielzeit an dem Trainer-Zampano interessiert sein.
Torwart Jaroslav Drobny, 39, steht innerhalb der Bundesliga vor einem Wechsel – von Bremen nach Düsseldorf. Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel hatte zuletzt erklärt, dass er sich einen erfahrenen dritten Torwart wünscht. Als Begründung nannte er die Verletzungsanfälligkeit von Michael Rensing und Raphael Wolf.
Das Testspiel der SpVgg Unterhaching heute gegen den SSV Ulm wurde aufgrund des vielen Schnees abgesagt. Stattdessen trainiert der Drittligist wie gestern wohl wieder in der Halle. Zudem wird der Kraftraum, der vor zwei Jahren im VIP-Haus eingerichtet wurde, stark frequentiert. Trainer Claus Schromm ist bemüht, den Schnee-Massen ihr Gutes abzugewinnen: „Die Vorfreude auf das Trainingslager in Andalusien ist jetzt noch größer.“ Am Sonntag fliegt die Mannschaft für eine Woche nach Cadiz. Dort findet am kommenden Freitag gegen Union Berlin das erste Testspiel des Jahres statt. Angesagt sind Temperaturen um die 17 Grad und kein Regen. Am 28. Januar steht der Rückrundenstart beim VfR Aalen an.