Spätstarter in der Pflicht

von Redaktion

Bayern-Basketballer treffen in der Euroleague auf Mailand

München – Dejan Radonjic schimpfte und gestikulierte, doch was immer der Trainer der Basketballer des FC Bayern in dieser Anfangsphase der Euroleague-Partie bei Panathinaikos Athen auch versuchte – die Botschaft kam bei seinen Profis nicht an. Und so war auch dieses Spiel irgendwie schon verloren noch, ehe es so recht begonnen hatte.

Radonjic war nach der 67:77-Pleite entsprechend verstimmt. „Wir müssen endlich wieder konzentrierter und physischer beginnen und so über 40 Minuten auftreten“, murrte der Coach. Und dürfte seine Spieler in dieser Hinsicht schon heute in die Pflicht nehmen. Um 20.30 Uhr steht den Bayern im Audi Dome mit der Partie gegen Olimpia Mailand ein Spiel ins Haus, das richtungweisend sein dürfte, wohin der Weg in dieser Euroleague-Rückrunde noch führen kann.

Der italienische Champion ist wie die Bayern eines jener Teams, die in der Tabelle mit einem Platz über dem Strich liebäugeln. Und das ist im Falle der Mailänder noch vorsichtig ausgedrückt, wie man in den letzten Tagen gesehen hat. Weil Stamm-Center Kaleb Terczewski mit einer Daumenverletzung langfristig ausfällt, rüsteten sie kurzerhand noch einmal nach. An Bord kam der slowenische 2,26-Meter-Funkturm Alen Omic. Kurios: Omic war erst kurz vor dem Jahreswechsel mit Buducnost Podgorica im Audi Dome zu Gast. Jetzt kehrt er also mit dem Euroleague-Stammgast aus Mailand zurück.

Für die Bayern ist das nicht mehr als eine Randnotiz. In der Euroleague-Rückrunde dürfen sie nur insgesamt fünf Mal vor eigenem Publikum antreten. Diese Spiele bekommen damit noch ein ungleich größeres Gewicht. Immerhin: einmal hat es für die Bayern gegen Mailand ja schon geklappt – das Hinspiel in der Lombardei gewannen sie 80:78.  rp

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