Bamberg – Der nächste Tiefschlag in der Basketball-Bundesliga kostet Trainer Ainars Bagatskis bei Brose Bamberg den Job. Das gab der einstige Serienmeister einen Tag nach dem enttäuschenden 67:85 (24:48) gegen RASTA Vechta von der Trennung. Der Ex-Meister war gegen den Aufsteiger chancenlos, kassierte im 15. Spiel bereits die fünfte Pleite.
„Es gibt keine Entschuldigung für diese Niederlage. Nur zusammen können wir etwas ändern!“, sagte Trainer Ainars Bagatskis noch nach der Begegnung. Der 51 Jahre alte Bagatskis war erst vor dieser Saison als Nachfolger von Luca Banchi verpflichtet worden. Ein neuer Trainer wäre bereits der vierte Coach in den vergangenen zehn Monaten. Ende November vergangenen Jahres hatte sich Bamberg Verein zudem bereits von Geschäftsführer Rolf Beyer getrennt.
Die Franken konnten gegen das Überraschungsteam aus dem Norden zu keinem Zeitpunkt mithalten. Während Vechta nach dem souveränen elften Saisonsieg im 16. Spiel von der Teilnahme an den Playoffs träumen darf, steckt Bamberg in der Krise. „Wir müssen in den Spiegel schauen, nicht nur nach Ausreden suchen und besser werden. Es ist noch ein langer weg zu gehen“, sagte Aufbauspieler Nikos Zisis. dpa