Nikola Karabatic betrat die Halle – und sofort waren alle Augen auf ihn gerichtet. Fans bestürmten den Handball-Star, bettelten um Selfies. Beim 32:21-Sieg seiner Franzosen gegen Serbien saß Karabatic plötzlich auf der Tribüne: Er jubelte, er klatschte, er schlug sich die Hände vors Gesicht. Am liebsten hätte er mitgespielt. Und bald kann er das wohl auch. Vor drei Monaten war Karabatic, 34, wegen eines Schiefstandes des großen Zehs operiert worden war, die WM hatte er eigentlich schon abgesagt – jetzt aber will er wieder mitmischen, vielleicht schon am Dienstag gegen Deutschland. „Im Leben ist alles vorstellbar, aber wir haben noch keinen Plan“, sagte Karabatic vor seinem ersten WM-Training am Sonntag: „Dem Fuß geht es gut, ich bin fit.“ Es sei „schon ein Riesensieg, nur dabei zu sein“, sagte der Rückraumspieler von Paris St.-Germain: „Wenn ich jetzt auch noch spielen kann, wäre das der Himmel für mich.“ sid