WM-Test

von Redaktion

Sigulda – Zwei Wochen vor der Weltmeisterschaft in Winterberg mussten sich die erfolgsverwöhnten deutschen Rodler beim Weltcup in Sigulda der starken russischen Konkurrenz beugen. Sowohl Felix Loch als auch Johannes Ludwig fuhren bei den Männern wie schon in der vergangenen Woche hinterher. Die Russen feierten durch Semjon Pawlitschenko und Alexander Gorbazewitsch einen Doppelsieg,

Loch, der immer noch auf seinen ersten Weltcupsieg in diesem Winter wartet, war entsprechend unzufrieden. „Natürlich habe ich mit mehr gerechnet, aber im ersten Lauf war es sehr schwierig. Jetzt hoffen wir auf besseres Wetter in Winterberg“, sagte der 29-Jährige.

Auch bei den Frauen gab es erstmals in diesem Winter keinen deutschen Sieg. Die Weltcup-Führende Natalie Geisenberger kam hinter der starken Tatjana Iwanowa nach ihrem achten Platz am Königsee diesmal auf Rang zwei. „Tatjana Iwanowa ist auf der Bahn immer stark und war halt einfach schneller. Ich bin zweimal gut gefahren und kann nach meinem Ausrutscher in der letzten Woche mit der WM-Generalprobe zufrieden sein“, sagte Geisenberger.

Den einzigen Erfolg feierten die Doppelsitzer Toni Egger/Sascha Benecken. „Ich glaube, dass wir das heute sehr gut gemacht haben und von Beginn an in zwei soliden Läufen ins Ziel gefahren sind. Das gibt natürlich Selbstvertrauen für die Weltmeisterschaft“, sagte Benecken, der mit seinem Partner beide Läufe gewann. Im Gesamt-Weltcup haben die Olympiadritten von Pyeongchang ihre Führung ausgebaut.  dpa

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