Rosenheim – Mit einer der schwächsten Leistungen, die je ein Rosenheimer Eishockeyteam abgeliefert hat, schockierten die Starbulls ihre Fans, ihren Trainer und das gesamte Umfeld. Mit 10:2 fieselten die Regensburger die Gäste aus Oberbayern im Stile einer Spitzenmannschaft ab, Rosenheim spielte nicht wie ein (selbsternannter) Aufstiegsaspirant sondern als gehörte man in die Verzahnungsrunde mit der Bayernliga.
„Das war Nullkommanull, das war gar nichts“, erklärte ein ratloser Trainer Manuel Kofler ob des unterirdischen Auftritts. Diesen Leistungseinbruch hatte keiner erwartet. Die Spieler gingen allen Zweikämpfen aus dem Weg, erlaubten sich unglaubliche Fehlpässe im eigenen Drittel oder boten den Gäste-Stürmern Räume, die diese auch mit aller Konsequenz und Klasse ausnutzten.
Und dabei schienen die Starbulls nach den Querelen und Fan-Protesten um den Jahreswechsel nach dem 3:2-Sieg im Derby gegen Landshut dabei zu sein, die Wende einzuleiten. Man darf gespannt sein, was diese Woche beim Oberligisten passiert. Eishockey-Rosenheim hat definitiv schon bessere Zeiten erlebt. hjz