Unterhaching – Ihr Heimrecht aufgeben mussten die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching im CEV-Cup: Das Achtelfinal-Rückspiel morgen (20.30 Uhr) steigt erneut beim italienischen Spitzenreiter und Klub-Weltmeister Trentino Volley, bei dem sie schon das erste Match 0:3 verloren haben.
Grund für den Verzicht auf den Saisonhöhepunkt in Unterhaching war die Hallensperrung am Wochenende wegen der Schneemassen auf dem Dach. Manager Hannes Kronthaler sah schnellen Handlungsbedarf, kontaktierte den Gegner und den Europäischen Verband CEV, dessen erste Option verärgerte: „Dach abschöpfen! Der hat offenbar die Mail nicht verstanden. Und das sind die Angestellten des Verbandes, an den wir Vereine Lizenzgebühren zahlen.“ Unrealistisch war auch der zweite Vorschlag, kurzfristig eine andere Halle in Bayern zu suchen. So blieb nur ein zweites Auswärtsspiel in Trento. Auf den Vorschlag Innsbruck ging die CEV, die Tirols Landeshauptstadt schon vor der Saison als Austragungsort internationaler Alpenvolleys-Spiele ausgeschlossen hatte, gar nicht ein.
„Zum Glück ist es Trento, da hält sich der sportliche Schaden in Grenzen. Die sind eh unantastbar“, so Kronthaler, dessen Klub nun allerdings Mehrkosten statt Einnahmen verbucht und natürlich einen tollen Heimabend verpasst. Umberto Savignano