Zwölf Abgesandte aus Bayern

von Redaktion

Nur noch fünf Monate bis zur WM im Sommer in Frankreich

München – Nur eine Woche nach dem Start der Vorbereitung auf die Rückrunde sind die meisten Nationalspielerinnen des FC Bayern schon wieder ausgeflogen. Trainer Thomas Wörle muss in den kommenden Tagen auf zwölf Schlüsselfiguren verzichten.

Kapitänin Melanie Leupolz ist wie Kathrin Hendrich, Lina Magull, Leonie Maier, Sara Däbritz, Verena Schweers sowie Sydney Lohmann mit der DFB-Auswahl eine Woche im Trainingslager in Marbella, Jill Roord und Lineth Beerensteyn sind mit den Niederlanden wie Fridolina Rolfö mit Schweden in Südafrika (beide Teams werden dort Testspiele gegen den deutschen WM-Gegner absolvieren), und die nicht für die WM im Sommer in Frankreich qualifizierten Österreicherinnen Manuela Zinsberger und Carina Wenninger wurden zu Leistungstests in die Heimat gerufen.

Die Abgesandten bei der deutschen Auswahl haben sicher die interessantesten Tage vor sich. In Marbella führt erstmals die neue Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg das Kommando. Weniger als fünf Monate haben die DFB-Frauen Zeit, um sich in WM-Form zu bringen, wobei die 50-Jährige in Marbella längerfristige Ziele im Kopf hat. „Wir haben unsere eigene Mentalität und müssen uns auf unsere DNA besinnen“, so Voss-Tecklenburg. In der Top-Talenteförderung müsse man akribischer werden. „So können wir dauerhaft um Titel mitspielen. Die WM ist ein Kapitel auf diesem Weg.“

In Frankreich sieht die Bundestrainerin die USA „immer etwas über den anderen, dazu sieben, acht Nationen, die um den Titel spielen. Es wäre vermessen, jetzt schon zu sagen, was wir erreichen können.“ ANDREAS WERNER

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