FUSSBALL IN KÜRZE

Chelsea am Pranger

von Redaktion

Die FC Bayern AG baut weiter auf ihre bisherige Führungsmannschaft. Der Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Uli Hoeneß verlängerte die Verträge der Vorstände Andreas Jung (57) und Jörg Wacker (51) bis zum 30. Juni 2024. Zuvor hatte man bereits mit Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (63/bis 2021) und dessen Stellvertreter Jan-Christian Dreesen (51/bis 2023) verlängert. Jung ist für Sponsoring und Events verantwortlich sowie für die Vermarktung der Allianz Arena, Wacker für Internationalisierung und Strategie sowie Merchandising/Lizenzen.

Der englische Topklub Tottenham Hotspur muss in beiden Champions-League-Duellen mit Borussia Dortmund höchstwahrscheinlich auf Stürmerstar Harry Kane verzichten. Wie die Spurs mitteilten, hat sich der 25-Jährige bei der Premier-League-Niederlage gegen Manchester United (0:1) am Sonntag eine nicht näher benannte Verletzung in den Bändern seines linken Knöchels zugezogen und kann erst Anfang März ins Training zurückkehren.

Torhüter Petr Cech hat für den Sommer sein Karriereende angekündigt. „Es ist meine 20. Saison als professioneller Fußballer und es ist 20 Jahre her, dass ich meinen ersten Profivertrag unterschrieben habe. Der Zeitpunkt fühlt sich für mich richtig an“, teilte der 36-Jährige mit. Cech ist in dieser Saison nur noch die Nummer Zwei beim FC Arsenal, hinter dem deutschen Nationaltorhüter Bernd Leno. Der Club bedankte sich in einer ersten Reaktion „für Deine Professionalität, für 50 Spiele ohne Gegentor, für Deine Ehrlichkeit, Integrität und dafür, ein perfektes Vorbild zu sein“ bei dem Schlussmann.

Der frühere Weltmeistertrainer Cesar Luis Menotti übernimmt beim argentinischen Verband AFA zum 1. Februar den Posten des Generaldirektors für die Nationalmannschaften. Der 80-Jährige, der die „Albiceleste“ 1978 im eigenen Land zum WM-Titel geführt hatte, soll den Zehnjahresplan von Verbandspräsident Claudio Tapia für alle Auswahlmannschaften umsetzen. „Willkommen zu Hause, Cesar“, twitterte die AFA.

Nach den rassistischen Schmährufen von Fans des FC Chelsea hat die UEFA ein Disziplinarverfahren gegen den Londoner Premier League-Club eröffnet. Chelsea-Anhänger sollen im Dezember während des Europa-League-Spiels beim ungarischen Club FC  Vidi durch antisemitische Schmährufe aufgefallen sein. Die Rufe richteten sich gegen Chelseas Lokalrivalen Tottenham Hotspur. Die Spurs haben eine große jüdische Fangemeinde. Die UEFA hatte daraufhin Ermittlungen eingeleitet. Nach dem Bericht des zuständigen Kommissars entschied die UEFA nun, ein Disziplinarverfahren zu eröffnen. Berichten zufolge droht Chelsea nun für die kommenden Europa-League Heimspiele ein Teilausschluss der Zuschauer.

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