Drei Büffel, drei Treffer

von Redaktion

Frankfurt glänzt nur 45 Minuten lang

Frankfurt – Mit dem Spitznamen „Büffelherde“ konnte Adi Hütter nichts anfangen. „Ich nenne sie so nicht“, sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt: „Für mich sind es super Stürmer, die jederzeit in der Lage sind, eine Partie in unsere Richtung zu lenken.“ Beim 3:1 (3:0) gegen Freiburg hatten es Sebastien Haller, Ante Rebic und Luka Jovic sogar geschafft, erstmals gemeinsam in einem Pflichtspiel erfolgreich zu sein. „Das ist natürlich angenehm, wenn man als Trainer weiß, dass einer immer in der Lage ist zu treffen“, sagte Hütter, der ansonsten aber sehr kritische Töne anschlug.

Der Rückrundenauftakt seiner Mannschaft habe ihm „überhaupt nicht“ gefallen. „Wir haben viel zu viel vermissen lassen“, monierte der Österreicher. Haller (36.) mit seinem zehnten Saisontor, Rebic (40.) mit seinem sechsten und Jovic (45.) mit seinem 13. hatten den Pokalsieger vor der Pause komfortabel in Führung geschossen. Danach schien den Hessen dann die Kraft auszugehen.

„Ich muss die Mannschaft in Schutz nehmen“, zeigte sich Hütter gnädig: „Es geht auch nicht immer.“ Schließlich war die Eintracht erst am Montag von ihrer USA-Reise zurückgekehrt, Und immerhin, meinte Hütter: „Wenn man am Ende des Tages 3:1 gewinnt, zeigt das auch, dass wir Qualität haben.“  sid

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