FUSSBALL IN KÜRZE

Rivaldo dementiert Zusage in Marokko

von Redaktion

Der ehemalige Europameister Bernd Schuster glaubt, dass Bundestrainer Joachim Löw ein Kandidat für das Traineramt bei Real Madrid ist. „Im Rahmen einer Ehrung habe ich länger mit Präsident Florentino Perez gesprochen. Ich habe ihn mal auf Jogi Löw angesprochen. Da hat er mich so komisch angeguckt, als hätte ich ihn bei irgendetwas erwischt“, sagte Schuster in einem Interview der „Welt am Sonntag“. Schuster, Europameister von 1980, war von 2007 bis 2008 Real-Trainer und spielte in Spanien zunächst für den FC Barcelona, dann für Real und auch für Atlético Madrid. „Ich beobachte das mit dem Jogi schon seit einigen Jahren. Deutsche sind sehr beliebt bei Real, wir haben ja schließlich alle dort einen guten Job gemacht. Mich würde nicht wundern, wenn Real versucht, Löw im Sommer zu holen“, sagte der 59-Jährige. Beim DFB hat Löw noch einen Vertrag bis 2022.

Real Madrid arbeitet sich in der spanischen Liga Schritt für Schritt nach oben. Ohne den verletzten 2014er-Weltmeister Toni Kroos (Muskelfaserriss) setzten sich die Königlichen in der Spitzenpartie des 20. Spieltags gegen den FC Sevilla mit 2:0 durch und übernahmen den dritten Tabellenplatz von den Andalusiern. Der Brasilianer Casemiro brachte Real in der 78. Minute in Führung, Luka Modric (90.+2) setzte den Schlusspunkt für die Mannschaft des nicht unumstrittenen Trainers Santiago Solari.

Präsident Martin Kind und sein enger Freund Dirk Roßmann haben die drei Wintertransfers von Hannover 96 aus eigener Tasche finanziert. Dies verriet Manager Horst Heldt vor der 0:1-Pleite gegen Werder Bremen im Sky-Interview. „Ich denke, das ist mal eine Erwähnung wert“, äußerte Heldt.

Der von finanzieller Not geplagte frühere Bundesligist Wuppertaler SV steht vor der Rettung. Wie der Viertligist mitteilte, sammelte der Club durch Spenden und eine Crowdfunding-Aktion mehr als 260 000 Euro und übertraf sein selbst gesetztes Ziel „sogar deutlich“. Eine genaue Summe nannten die Wuppertaler aber nicht. Anfang Januar hatte der WSV seine erheblichen wirtschaftlichen Probleme publik gemacht. Alleine durch die Crowdfunding-Aktion kamen seither 130 000 Euro zusammen.

Der frühere Weltstar Rivaldo wird nach eigenen Angaben zunächst nicht Trainer in der dritten marokkanischen Liga. Der Amateur-Verein Chabab Mohammedia hatte am Donnerstag auf seiner Facebookseite verkündet, dass der frühere Star der brasilianischen Nationalmannschaft ab der kommenden Saison die Leitung des Trainerteams übernehmen werde. Auf seinem Instagram-Profil aber widersprach Rivaldo dem Bericht.

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