Je größer, desto besser – so lautete jahrzehntelang das Motto, vor allem beim Fußball. Mittlerweile gibt es starke Einschränkungen. Lange Stangen sind verboten, die Anzahl der Fahnen pro Block ist limitiert – angeblich, um zu verhindern, dass unterm Stoff als Sichtschutz Pyrotechnik vorbereitet wird.
Laut Wikipedia ein „primitives Blasinstrument“, es gab auch druckluftbetriebene Modelle – ziemlich aus der Mode gekommen.
Der Stadionhit in der afrikanischen Welt. Sorgte für den Sound der WM 2010 in Südafrika. Wurde von der nichtafrikanischen Welt bei TV-Übertragungen als nervig empfunden. In deutschen Supermärkten verkauft, in der Bundesliga aber verboten.
„La Ola“ kennt man seit der Fußball-WM 1986 in Mexiko. Man erhebt sich ein Block nach dem anderen von seinem Sitz, wirft die Arme nach oben, unterfüttert es lautmalerisch. „Die Welle“ – ein Klassiker. Der Presseblock, der hocken bleibt (weil er ja arbeiten muss) wird immer ausgepfiffen.
Kommt aus Südeuropa, galt in den 90er-Jahren als stilbildend, der Pay-TV-Sender Premiere warb sogar mit einem Plakat vom „Feuerzauber am Betzenberg“. Wird heutzutage im Rahmen des Sprengstoffmittelgesetzes sanktioniert. Wenn bei einem Skispringen was brennt, wird hingegen ein Auge zugedrückt.
Haben sich in den eventigen Hallensportarten etabliert. Pappen, die gefaltet werden müssen und aussehen wie der Balg einer Ziehharmonika.
„Lebende Bilder“ waren einst die Paradedisziplin in Osteuropa und Asien. In unserem Kulturkreis sorgen vor allem im Fußball Ultra-Fans für großflächige und aufwendige Würdigungen meist historischer Themen und Figuren. gük