„Es war ein Lotteriespiel“

von Redaktion

Die Stimmen zum 1:1 des TSV 1860 in Lotte

Lotte – Als das erste Drittliga-Spiel des Jahres in Lotte am Freitagabend beendet war, sagten die Protagonisten bei „Magentasport“ vor allem über das Wetter. Der Schnee hatte zuvor nämlich den Rasen bedeckt – und ein gewöhnliches Fußballspiel unmöglich gemacht. Die Sportfreunde Lotte und der TSV 1860 hatten im Schneechaos 1:1 (0:1) gespielt. Die Stimmen im Überblick:

Daniel Bierofka, Trainer des TSV 1860, über . . .

. . . den Schnee: „Es war ein Lotterespiel. Die Schiedsrichterin hat aber angepfiffen, deswegen haben wir das Spiel angenommen. Bloß: Man konnte hier nicht Fußball spielen. Dass Glück dazu gehört, hier zu gewinnen oder einen Punkt zu holen, damit müssen wir heute leben.“

. . . das 1:0 von Nico Karger:  „Gut, dass er da nachgeht. Er erkennt die Situation und hat den Willen.“

. . . über das Ergebnis: „Am Schluss müssen wir froh sein, noch einen Punkt zu holen. Da war noch eine Situation, wo es gefährlich wurde. In der erste HZ hatten wir zwingendere Chancen, in der zweiten HZ war Lotte gefährlicher.“

Nils Drube, Trainer der Sportfreunde Lotte:

„Der Gewinner sind heute nicht die Zuschauer. Die Automatismen, die man versucht hat zu entwickeln, waren heute nicht möglich. Es war nach dem Rückstand ein hartes Stück Arbeit, aber die Mannschaft hat an sich geglaubt. Wenn man so einen Nackenschlag bekommt und nicht in die Abläufe kommt, ist die Mentalität gefragt.“

Nico Karger, 1:0-Torschütze des TSV 1860:

„Man kann mit dem Punkt ganz zufrieden sein. Es waren schwere Platzbedingungen, ein Fußballspiel kaum aufzubringen. Beim 1:0 spekuliere ich, durch den Schnee wird der Ball langsamer. Dann musste ich ihn nur reinschieben. Bei dem Wetter sind Eisenstollen Pflicht. Ich hoffe, dass es zum nächsten Spiel weniger schneit. Du kannst bei diesen Wetterbedingungen kein Spiel aufbringen.“

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