IN KÜRZE

Schwimm-WM der Behinderten holen

von Redaktion

Galopp

Die achtjährige Stute Belina Josselyn in der Hand des Normannen Jean-Michel Bazire siegte beim mit 900 000 Euro dotierten Prix d’Amerique auf der Pariser Trabrennbahn von Vincennes. Am Toto gab es für die Siegerin 35 für 10 Euro. Auch der Zweitplatzierte, der sechsjährige Riesenaußenseiter (670:10) Looking Superb, kommt aus dem Trainingsquartier von Bazire. Dritter wurde der schwedische Vorjahressieger Readly Express. Der stark beachtete Franzose Bold Eagle musste sich mit Rang sechs begnügen.    er

Ski alpin

Kombinations-Olympiasiegerin Michelle Gisin (Schweiz) wird die WM in Are/Schweden (5. bis 17. Februar) verpassen und muss sogar ihre Saison vorzeitig beenden. Wie der Schweizerische Skiverband Swiss-Ski mitteilte, erlitt die 25-Jährige am Samstag beim Super-G in Garmisch-Partenkirchen eine Knorpelschädigung sowie eine Kreuzbandzerrung am rechten Knie.

American Football

Der 41 Jahre alte Superstar Tom Brady will seine Karriere auch im Falle des sechsten Super-Bowl-Siegs keinesfalls beenden. Es gebe „null“ Chance für einen Rücktritt nach dem NFL-Finale gegen die Los Angeles Rams am kommenden Montag (0.30 Uhr) in Atlanta, sagte der Quarterback der New England Patriots. „Ich sage dies seit einer langen Zeit. Ich werde das viel gefragt, und ich denke, dass ich immer wieder die gleiche Antwort wiederhole. Aber niemand glaubt mir.“ Brady hat sein Team zum neunten Mal in den Super Bowl geführt.

Rad

Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel hat weiterhin keine konkreten Pläne für eine Parasport-Karriere. Die seit ihrem schweren Trainingsunfall querschnittsgelähmte Sportlerin sagte beim Neujahrsempfang des Deutschen Olympischen Sportbundes in Frankfurt, dass sie für derlei Überlegungen noch nicht bereit sei. Sie müsse sich zudem für ambitionierten Sport „erst mal wieder körperlich in die Lage versetzen“. Sie stelle momentan fest, dass viele Dinge auch mit Handicap funktionierten, „aber anders“, sagte Vogel.

Allgemein

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat angeregt, dass Deutschland die Schwimm-WM der Behindertensportler in diesem Jahr ausrichtet. „Es wäre ein klares Signal, dass Sportdeutschland die paralympische Gemeinschaft willkommen heißt und wir uns des Themas Israel besonders bewusst sind“, sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes. Das Internationale Paralympische Komitee hatte Malaysia die WM entzogen, weil das Land keine Sportler aus Israel starten lassen wollte.

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