Aus nach 13 Sekunden

von Redaktion

Rebensburg: Erneuter Dämpfer vor WM

Maribor – Nach nur 13 Fahrsekunden war alles vorbei – und Viktoria Rebensburg ausgerechnet vor den Ski-Weltmeisterschaften in eine kleine Ergebnis-Krise geschlittert. Mit hängendem Kopf rutschte die beste deutsche Skirennfahrerin am Freitag im Regenwetter von Maribor nach ihrem Ausfall ins Ziel. Ein früher Patzer in ihrer Paradedisziplin Riesenslalom sorgte für Frust statt Lust vor dem Trip nach Schweden. „Es ist ärgerlich, bei so einem Rennen auszuscheiden“, sagte die 29-Jährige – auf die der Deutsche Skiverband beim Saisonhöhepunkt in Are von der kommenden Woche an eigentlich am meisten hofft.

Als sich die zeitgleichen Mikaela Shiffrin (USA) und Petra Vlhova (Slowakei) über den geteilten Sieg freuten, war Rebensburg schon mit der Abreise beschäftigt. Dabei bemühte sie sich um etwas Optimismus. „Es ist definitiv so, dass ich gut Ski fahre, das war in den letzten Wochen und Monaten immer der Fall“, sagte sie. „Ich bin auch schnell. Aber das ins Ziel zu bringen, das ist der nächste Schritt.“ Dann ergänzte sie noch hoffnungsvoll: „Das werde ich dann in Are machen.“

Die Kreutherin fliegt am heutigen Samstag nach Schweden, wo am Dienstag der Super-G als erster Wettkampf ansteht. „Auf den werde ich mich vorbereiten und dann einen guten Super-G zeigen“, verkündete die Olympiasiegerin von 2010, die jedoch verunsichert wirkte und schon beim Super-G von Garmisch-Partenkirchen am vergangenen Samstag ausgeschieden war. „Der Ärger ist groß, aber man kann es nicht ändern“, sagte Bundestrainer Jürgen Graller. dpa

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