Budenzauber, Partystimmung, tolle Tore: Fünf Tage nach dem Ende der Handball-WM wurde die Nationalmannschaft beim All Star Game in Stuttgart noch einmal ausgiebig gefeiert. In der ausverkauften Porsche Arena verlor der WM-Vierte um Paul Drux (dpa-Foto) mit 39:42 gegen eine Bundesliga-Auswahl – das Ergebnis spielte aber keine Rolle. Dass Bundestrainer Christian Prokop auf Kapitän Uwe Gensheimer, Torwart Andreas Wolff, Hendrik Pekeler, Steffen Weinhold und Steffen Fäth verzichten musste, tat der Stimmung keinen Abbruch. Dafür sorgte auch die hochkarätig besetzte Liga-Auswahl (im Bild: Finn Lemke und Zeljko Musa), die vom dänischen Weltmeister-Coach Nikolaj Jacobsen (Rhein-Neckar Löwen) und Meistertrainer Maik Machulla (Flensburg-Handewitt) trainiert wurde. „Es war eine schöne Veranstaltung“, sehr temporeich“, sagte Prokop. Fabian Wiede sah es ähnlich: „Es war ein schönes Gefühl, ein super Abschluss mit einer tollen Stimmung.“ Beide Mannschaften verzichteten auf allzu viel Klamauk und zeigten viele technisch anspruchsvolle Aktionen. Ohne große Härte in der Verteidigung kamen die 6200 Zuschauer voll auf ihre Kosten. Schon zur Pause waren 42 Tore gefallen – beste Werbung für den Rest der Saison, die schon Mitte nächster Woche weitergeht. Auch nach der Pause wurden etliche Tricks ausgepackt. Dazu kamen starke Torwartparaden auf beiden Seiten. sid