Große Bühne in Leverkusen

von Redaktion

Der Wechsel nach Leverkusen im Sommer 2002: „Es war für beide Seiten eine Win-win-Situation. Leverkusen wollte mich unbedingt haben, sie waren damals Zweiter in der Bundesliga, zusammen mit Bayern der stärkste Club – und zuvor im Finale um die Champions League gewesen (1:2 gegen Real Madrid/Red.). Sechzig brauchte mal wieder ein bisschen Geld – so kam dann der Transfer zustande. Insgesamt war ich drei Jahre bei Bayer und hab dort tolle Erlebnisse gehabt, in Mailand gespielt, in Liverpool, Barcelona und Madrid. Real – das waren ja damals noch die Galaktischen. Mit Beckham, Raul, Zidane und (dem Brasilianer) Ronaldo, als der noch dünn war. Trotzdem haben wir sie 3:0 geschlagen. Champions League war immer wie ein Festtag. Duelle mit 1860 gab’s natürlich auch – gleich in meinem ersten Jahr haben wir beide Spiele 3:0 gewonnen. Beide Male hab ich das 1:0 gemacht. Das war schon ein komisches Gefühl.“

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