FIFA-Präsident Gianni Infantino hat bei seiner angestrebten Wiederwahl zum Chef des Fußball-Weltverbandes keinen Gegenkandidaten. Wie die FIFA gestern mitteilte, ging bis zum Fristende am späten Dienstagabend keine Kandidatur eines anderen Bewerbers ein. Infantino wurde im Februar 2016 zum Nachfolger von Joseph Blatter gewählt. Zuvor war er Generalsekretär der Europäischen Fußball-Union. Die Zustimmung der großen Mehrheit der 211 FIFA-Mitgliedsländer beim Kongress am 5. Juni in Paris für den 48 Jahre alten Infantino gilt derzeit als sicher. Kritik gibt es an dem Schweizer momentan praktisch nur aus europäischen Verbänden. UEFA-Chef Aleksander Ceferin und DFB-Präsident Reinhard Grindel monieren seit Monaten, dass Infantino keine ausreichenden Informationen zu einer dubiosen Milliardenofferte für die Rechte an einer reformierten Club-WM und einer globalen Nations League gibt. Zuletzt hatte der ehemalige Schweizer Nationalspieler Ramon Vega eine Präsidentschaftskandidatur in Erwägung gezogen. Dafür hätte er bis Dienstag Unterstützerschreiben von mindestens fünf FIFA-Mitgliedern vorlegen müssen. Fraglich ist, ob der frühere Verteidiger die in den Statuten geforderte Aktivität von zwei Jahren innerhalb der vergangenen fünf Jahre im Fußball hätte nachweisen können.
Der kolumbianische Nationalspieler James Rodríguez sieht in der Frage nach seiner Zukunft beim FC Bayern keine Eile geboten. „Bis dahin sind noch vier Monate Zeit. Ich denke im Moment nur an Bayern“, sagte der WM-Torschützenkönig von 2014 in einem „Bild“-Interview. Der Offensivspieler ist seit 2017 von Real Madrid an die Münchner ausgeliehen. Der FC Bayern könnte eine Kaufoption über 42 Millionen Euro ziehen und den 27-Jährigen länger an den Club binden. „Ich gehöre Real, bin zu Bayern ausgeliehen. Daher denke ich derzeit nur an das, was Bayern betrifft. Ich bin hier und gebe alles für den Club“, sagte James. Mit der Zahl seiner Startelf-Einsätze ist der Kolumbianer nicht zufrieden. „Das sind Entscheidungen des Trainers. Ich muss ruhig bleiben und stark trainieren. Und wenn ich spiele, muss ich es gut machen“, sagte James.
Die Spielvereinigung Unterhaching veranstaltet am 24. Februar ein Schafkopfturnier – auch für den guten Zweck. Ab 12 Uhr wird in der Almhütte beim Hachinger Sportpark gespielt (zwei Runden á 32 Spiele). Neben Präsident Manfred Schwabl und Trainer Claus Schromm karteln auch einige Drittliga-Profis mit. Zu gewinnen gibt es unter anderem einen Auswärtsausflug mit der Profimannschaft und zwei VIP-Tickets für ein Heimspiel. Der Eintritt kostet 19,25 Euro – die Hälfte davon für das Essen, die andere für das Sozialprojekt „Haching schaut hin“. Anmeldungen unter: lukas.grünwald@spvggunterhaching.de oder telefonisch: 089/61559160.